Häufige Fragen

Auf dieser Seite haben wir einige Fragen zusammengetragen, die sowohl für neue Teams und Coaches als auch für bisherige Teilnehmer interessant sein können. Gerne stehen wir jederzeit persönlich oder über unseren FAQ-Bereich für weitere Nachfragen zur Verfügung.

Allgemeine Fragen

Die WRO in Deutschland wird von unserem Verein TECHNIK BEGEISTERT e.V. (TB e.V.) organisiert. Der Verein wurde im Jahr 2011 mit der Motivation gegründet, die eigene Begeisterung für Roboterwettbewerbe weiterzugeben. Mittlerweile hat der Verein über 50 Mitglieder, viele Partnerinnen und Partner in ganz Deutschland und Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter , die sich um die täglichen Aufgaben kümmern.

Informationen zum Verein
Transparenzleitlinie des Vereins

Zur Koordination der World Robot Olympiad auf internationaler Ebene gibt es die World Robot Olympiad Association mit Sitz in Singapur. Unser Verein hat einen Exklusivvertrag zur Veranstaltung der WRO in Deutschland.

Klar! Die WRO ist ein großes Gemeinschaftsprojekt mit vielen Partnerinnen und Partnern sowie Ehrenamtlichen, die sich als Wettbewerbspartner (Organisation eines lokalen Wettbewerbs), Schiedsrichterin, Jurymitglieder oder Helfer bei Wettbewerben engagieren. Mittlerweile informieren wir über Möglichkeiten des Engagements rund um unseren Verein und die WRO in einem eigenen Engagement-Portal. Erfahrt mehr über die Möglichkeiten der Unterstützung auf den folgenden Seiten:

Engagement-Portal
Mitmachen als Team-Coach
Mitmachen als Wettbewerbspartner


Fragen zur Anmeldung

Bei der WRO können alle Kinder und Jugendlichen – Mädchen und Jungen – im Alter von 8 bis 19 Jahren teilnehmen, die sich in einem 2er- oder 3er-Team zusammenfinden. Es muss sich nicht um ein Schulteam handeln.
Weitere Informationen: Mitmachen als Teilnehmer

Bei jedem Team wird eine Anmeldegebühr, in Höhe von derzeit 89,90 € (inkl. 7% MwSt.) erhoben. Die Anmeldegebühr dient unseren Verein unter anderem zur Deckung folgender Kosten:

  • Materialien für Wettbewerbe (z.B. Spielfeldmatten)
  • Materialien für Teams (z.B. Pokale und Urkunden)
  • Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Flyer, Plakate, Auftritte auf Messen)
  • Deckung von Teilen der Kosten eines Deutschlandfinales
  • Mitarbeiter, Büro- sowie Lagerfläche unseres Vereins

Für Teams, die sich zum Deutschlandfinale qualifizieren, kommt eine Kostenpauschale in Höhe von 50,00 € (inkl. 7% MwSt.) dazu. Diese fließt zu 100% in das Deutschlandfinale. Teilnehmer und Coaches erhalten an den beiden Veranstaltungstagen Verpflegung.

Welche weiteren Kosten mit der Teilnahme an einer speziellen Wettbewerbskategorie verbunden sind, kann auf den jeweiligen Seiten (im Menü unter Wettbewerb > Kategorien & Altersklassen > ...) nachgelesen werden.

Sofern ein Wettbewerb in einer Kategorie/Altersklasse bereits ausgebucht ist, versuche zunächst auf einen anderen Wettbewerb in der Nähe auszuweichen.

Sofern dies nicht möglich ist, kontaktiere uns. Wir überlegen mit unserem lokalen Partner vor Ort, ob noch ein Platz geschaffen werden kann. In der Regel gibt es hierzu kurzfristig eine Rückmeldung.

Nein, bei der Anmeldung wird dem Team ein Startplatz in einer Kategorie/Altersklasse gesichert. Dabei sollte man schon wissen, in welcher Altersklasse ein Team später antreten wird. Bitte dazu immer die genauen Geburtsjahrgänge der Altersklassen für die jeweilige Saison beachten.

Die genauen Namen und Geburtsdaten der Teilnehmenden können bis zwei Wochen vor dem Wettbewerb eingetragen werden. Zusätzlich muss für jede Person ein Datenschutzformular hochgeladen werden, welches uns die elektronische Datenverarbeitung gestattet und eine Aussage zum Thema Fotos bei Veranstaltungen enthält. Wir überprüfen alle Formulare manuell, es ist daher sinnvoll diese Formulare rechtzeitig vor dem Wettbewerb hochzuladen.

Nein, eine Person kann nur in einem Team an einer Kategorie/Altersklasse teilnehmen.

Die Teilnehmenden können sich so auf eine Aufgabe fokussieren und dort die besten Ergebnisse erzielen.



Fragen für einen Team-Coach

Jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist und der Mädchen und Jungen für Technik begeistern möchte. Dies kann ein Lehrer, Elternteil oder älterer Schüler sein und muss nicht unbedingt jemand mit technischem Hintergrund sein.

Mitmachen als Team-Coach

Ja, sollte der Team-Coach am Wettbewerbstag verhindert sein, kann ein anderer Erwachsener die Betreuung des Teams übernehmen. Im Notfall kann ein Team auch ohne einen Team-Coach antreten. Dies ist aber nicht ratsam.



Fragen zum Wettbewerbstag

Ein WRO-Wettbewerb ist eine Ganztagesveranstaltung. Grob gesagt kann man von ca. 9 Uhr (Eröffnung) bis ca. 18 Uhr (Siegerehrung) ausgehen.

Der genaue Ablauf ist dem Zeitplan des Wettbewerbs zu entnehmen, welcher einige Wochen vor dem Event auf der Seite des jeweiligen Wettbewerbs veröffentlicht wird und sich je nach angebotender Wettbewerbskategorie und Anzahl Teams vor Ort etwas unterscheiden kann.

Ja, alle unsere Wettbewerbe können kostenlos besucht werden.

Der Veranstaltungsort wird auf der Seite des jeweiligen Wettbewerbs (Saison > Wettbewerbe) veröffentlicht.

Nein, beim Wettbewerb sind ausreichend Wettbewerbs- und Übungstische vorhanden.

Wir bitten auch davon abzusehen eigene Wettbewerbstische mitzubringen. In der Regel ist bei den Wettbewerben nicht ausreichend Platz vorhanden um eigene Tische aufzustellen.



Fragen zur Qualifikation zum Deutschland- bzw. Weltfinale

In der Regel qualifiziert sich das jeweils beste Team einer Kategorie / Altersklasse für das Deutschlandfinale, bei Wettbewerben mit vielen Teams eventuell auch noch weitere Teams. Der genaue Qualifikationsschlüssel ist den Webseiten zum Deutschlandfinale zu entnehmen und kann sich von Jahr zu Jahr leicht ändern.

Die Anzahl an Teams, die am Weltfinale der WRO teilnehmen dürfen, regelt sich über Qualifikationstabellen der internationalen WRO-Organisation. Dabei hängt es davon ab, wie viele Teams sich in den jeweiligen Kategorien und Altersklassen bei uns angemeldet haben.

Es ist damit zu rechnen, dass wir in Zukunft in etwa die folgende Anzahl Teams zum Weltfinale senden dürfen, die genauen Details erhalten wir selbst erst immer zu Beginn einer Saison durch die internationale Organisation:

  • RoboMission: 2-3 Teams pro Altersklasse
  • RoboSports: 1 Team
  • Future Innovators: 2-3 Teams altersklassenübergreifend
  • Future Engineers: 1 Team

Zusätzlich gibt es auf internationaler Ebene das Konzept der "Friendship Invitationals". Dies sind Einladungsturniere, die von jedem WRO-Organisator eines Landes veranstaltet werden können. Diese internationalen Events bieten in der Regel nicht alle Kategorien an oder lassen nur einen Teil der (umliegenden) Länder zu. Durch diese Veranstaltungen können wir weitere Startplätze für internationale Wettbewerbe erhalten.

Wenn wir Rückmeldungen zum Qualifikationsmodus erhalten, wird als neue Idee öfter die eines Lucky-Looser-Modus genannt (siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Lucky_Loser).

Wir machen uns in unserem Team regelmäßig Gedanken über die Vorschläge aus Feedback-Runden oder –Umfragen. Wir finden, dass ein Lucky-Loser im Sport (z.B. beim Skispringen) gut funktionieren kann, nicht aber für einen Roboterwettbewerb wie die WRO. Dies hat vor allem einen allgemeinen Grund und weitere spezielle Gründe in den Wettbewerbskategorien, die wir gerne erläutern möchten.

Allgemein:
Wenn bei der Vierschanzentournee beim Skispringen der Lucky-Looser-Modus zum Einsatz kommt, treten die Skispringer am gleichen Tag unter (weitgehend) gleichen Bedingungen an. Unsere regionalen WRO-Wettbewerbe finden in einem Zeitraum über mehrere Wochen statt. Die Teams können daher einige Wochen Differenz in der Vorbereitungszeit haben, weswegen wir die Ergebnisse zwischen den Wettbewerb generell für nicht vergleichbar halten.

Spezielle Gründe für die Kategorie RoboMission:
Bei einigen Wettbewerben arbeiten Teams zunächst in Teamräumen und fahren mit ihren Robotern dann auf einem anderen Wettbewerbstisch die offiziellen Läufe, bei anderen Wettbewerben üben die Teams die ganze Zeit auf einem Parcours.

An einem Wettbewerbstag entspricht dies der gleichen Chance für alle Teams, kann jedoch im Vergleich zwischen Wettbewerben (auch wenn Tische leicht unterschiedlich gebaut wurden) zu Unterschieden in der Übungsdauer und damit dem Ergebnis führen.

Außerdem erhalten Teams eine Überraschungsaufgabe, die sich von Wettbewerb zu Wettbewerb unterscheidet. Selbst wenn die Punktzahl der Überraschungsaufgabe nicht für den Lucky-Looser-Modus berücksichtigen würde, beeinflusst die Aufgabe die Teams direkt in der Arbeit und dem strategischen Vorgehen beim Wettbewerb und ist damit nicht über Wettbewerbe vergleichbar.

Spezielle Gründe in der Kategorie Future Innovators:
Teams, Coaches und wir selbst verlangen von einer Jury bei einem Open Category-Wettbewerb eine gleichmäßige Bewertung der Teams.

Ein standardisierter Bewertungsbogen und ein Training der Jurymitglieder durch ein Jurymeeting vor dem Start der ersten Bewertungen helfen den Jurymitgliedern bei der Punktevergabe. Hierbei entwickelt die Jury an einem Wettbewerbstag ein gemeinsames Verständnis dafür, was gut oder nicht so gut ist bzw. was 3, 7 oder 10 Punkte auf dem Bewertungsbogen sein können.

Je nach Leistungsdichte der Teams bei einem Wettbewerb kann es sein, dass bei einem Wettbewerb ein Team mit 170 gewinnt, bei einem anderen Wettbewerb 5 Teams mehr als 170 Punkte haben und am Ende ein Team mit 195 Punkten gewinnt. Da sich die Leistungsdichte und vor allem die Jurymitglieder, mit ihren individuellen und subjektiven Einstellungen und Bewertungen, über Wettbewerbe hinweg unterscheiden, halten wir eine rechnerische Vergleichbarkeit in der Kategorie Future Innovators ebenfalls für nicht durchführbar.

Ähnliche Gründe lassen ich auch für die Kategorien RoboSports und Future Engineers identifizieren. Abschließend können wir sagen, dass für uns eine Vielzahl an Gründen dagegen sprechen, einen Lucky-Loser Modus für die WRO einzuführen. Noch dazu ist es unser Ziel, dass noch mehr Teams als nur Erst- oder Zweitplatzierte tolle Punktzahlen und damit tolle Erfahrungen bei WRO-Wettbewerben machen können.

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