Häufige Fragen

Auf dieser Seite haben wir einige Fragen zusammengetragen, die sowohl für neue Teams und Coaches als auch für bisherige Teilnehmer interessant sein können. Gerne stehen wir jederzeit persönlich oder über unseren FAQ-Bereich für weitere Nachfragen zur Verfügung.

Allgemeine Fragen

Die WRO in Deutschland wird von unserem Verein TECHNIK BEGEISTERT e.V. (TB e.V.)organisiert. Im Verein arbeiten und engagieren sich junge Erwachsene, die in Ihrer Schulzeit selbst Roboter gebaut und programmiert sowie an Wettbewerben teilgenommen haben. Es ist uns daher ein persönliches Anliegen, möglichst viele Kinder und Jugendliche für eigene Robotergeschichten zu begeistern. Dabei bringen viele ihre unterschiedlichen Fähigkeiten (z.B. Design von Broschüren oder Flyern, Entwicklung unseres Online-Systems) ein.

Informationen zum Verein
Transparenzleitlinie des Vereins

Zur Koordination der World Robot Olympiad auf internationaler Ebene gibt es die World Robot Olympiad Association mit Sitz in Singapur. Unser Verein hat einen Exklusivvertrag zur Veranstaltung der WRO in Deutschland (derzeit gültig bis 2022).

Klar! Die WRO ist ein großes Gemeinschaftsprojekt mit vielen Partnern und Ehrenamtlichen, die sich als Wettbewerbspartner (Organisation eines lokalen Wettbewerbs), Schiedsrichter, Jurymitglieder oder Helfer bei Wettbewerben engagieren. Erfahrt mehr über die Möglichkeiten der Unterstützung auf den folgenden Seiten:

Mitmachen als Team-Coach
Mitmachen als Helfer
Mitmachen als Wettbewerbspartner


Fragen zur Anmeldung

Bei der WRO können alle Kinder und Jugendlichen – Mädchen und Jungen – im Alter von 8 bis 19 Jahren teilnehmen, die sich in einem 2er- oder 3er-Team zusammenfinden. Es muss sich nicht um ein Schulteam handeln.
Weitere Informationen: Mitmachen als Teilnehmer

Bei jedem Team wird eine Anmeldegebühr, in Höhe von derzeit 89,90 € (inkl. 7% MwSt.) erhoben. Die Anmeldegebühr dient unseren Verein unter anderem zur Deckung folgender Kosten:

  • Materialien für Wettbewerbe (z.B. Spielfeldmatten)
  • Materialien für Teams (z.B. Pokale und Urkunden)
  • Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Flyer, Plakate, Auftritte auf Messen)
  • Deckung von Teilen der Kosten eines Deutschlandfinales
  • Mitarbeiter, Büro- sowie Lagerfläche unseres Vereins

Für Teams, die sich zum Deutschlandfinale qualifizieren, kommt eine Kostenpauschale in Höhe von 50,00 € (inkl. 7% MwSt.) dazu. Diese fließt zu 100% in das Deutschlandfinale. Teilnehmer und Coaches erhalten bereits Coupons für die Verpflegung in Höhe 20 € (10 €/Tag) pro Person für die 2 Veranstaltungstage. 2016 und 2017 hat das Deutschlandfinale jeweils ca. 30.000 € gekostet.

Weitere Informationen findet ihr unter:
Informatonen zur Regular Category
Informatonen zur Open Category
Informatonen zur Football Category
Transparenzleitlinie des Vereins

Sofern ein Wettbewerb in einer Kategorie/Altersklasse bereits ausgebucht ist, versuche zunächst auf einen anderen Wettbewerb in der Nähe auszuweichen.

Sofern dies nicht möglich ist, kontaktiere Markus Fleige von unserem Organisationsteam. Er kann mit unserem lokalen Partner überlegen, ob noch ein Platz geschaffen werden kann. In der Regel gibt es hierzu innerhalb von 48 Stunden eine Rückmeldung.

Es ist unser Wunsch, dass sich in jeder Altersklasse/Kategorie mindestens 6 Teams zu einem Wettbewerb anmelden. Dies klappt leider nicht immer und dann überlegen wir gemeinsam mit unserem lokalen Wettbewerbspartner, wie wir damit umgehen.

Altersklassen bzw. Wettbewerbe unter 4 Teams finden in der Regel nicht statt. Hier versuchen wir, Teams zu anderen Wettbewerben in der Nähe umzumelden. Wenn sich ein Team nicht ummelden kann (z.B. wegen Terminproblemen oder zu weiten Fahrtwegen), kann es sich kostenlos (bzw. mit Erstattung der vollen Anmeldegebühr) abmelden.

Maßgeblich für diese Überlegungen ist immer die Situation direkt nach dem Anmeldeschluss. In der Anmeldephase gilt also immer: Im Zweifel immer erstmal anmelden!

Nein, bei der Anmeldung wird dem Team ein Startplatz in einer Kategorie/Altersklasse gesichert. Dabei sollte man schon wissen, in welcher Altersklasse ein Team später antreten kann.

Die genauen Namen und Geburtsdaten der Teilnehmer können bis zwei Wochen vor dem Wettbewerb eingetragen werden. Daran erinnert unser Online-System automatisch.

Nein, ein Teilnehmer kann nur in einem Team an einer Kategorie/Altersklasse teilnehmen.

Die Teilnehmer können sich so auf eine Aufgabe fokussieren und dort die besten Ergebnisse erzielen.



Fragen für einen Team-Coach

Jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist und der Mädchen und Jungen für Technik begeistern möchte. Dies kann ein Lehrer, Elternteil oder älterer Schüler sein und muss nicht unbedingt jemand mit technischem Hintergrund sein.

Mitmachen als Team-Coach

Ja, sollte der Team-Coach am Wettbewerbstag verhindert sein, kann ein anderer Erwachsener die Betreuung des Teams übernehmen. Im Notfall kann ein Team auch ohne einen Team-Coach antreten. Dies ist aber nicht ratsam.



Fragen zum Wettbewerbstag

Ein WRO-Wettbewerb ist eine Ganztagesveranstaltung. Grob gesagt kann man von ca. 9 Uhr (Eröffnung) bis ca. 18 Uhr (Siegerehrung) ausgehen.

Der genaue Ablauf ist dem Zeitplan des Wettbewerbs zu entnehmen, welcher einige Wochen vor dem Event auf der Seite des jeweiligen Wettbewerbs veröffentlicht wird.

Ja, alle unsere Wettbewerbe können kostenlos besucht werden.

Der Veranstaltungsort wird auf der Seite des jeweiligen Wettbewerbs (Saison > Wettbewerbe) veröffentlicht.



Fragen zur Qualifikation zum Deutschland- bzw. Weltfinale

Die Qualifikation der Teams in der Regular- und Open Category erfolgt nach einer über alle Wettbewerbe einheitlichen Regelung:

  • bis einschließlich X Teams: Das beste Team (1) qualifiziert sich in der Altersklasse (Regular Category) bzw. Kategorie (Open Category) zum Deutschlandfinale.
  • ab mindestens X+1 Teams: Die besten zwei Teams (2) qualifizieren sich in der Altersklasse (Regular Category) bzw. Kategorie (Open Category) zum Deutschlandfinale.

Dabei ist stets die Anzahl der Teams, die auch wirklich am Wettbewerbstag vor Ort sind, entscheidend. Dürfen aufgrund der oberen Regelung direkt nach Anmeldeschluss zwei Teams zum Deutschlandfinale, es kommen aber zum Regional-Wettbewerb deutlich weniger Teams, kann es sein, dass sich nur ein Team qualifizieren darf.

Die genaue Zahl X wird jede Saison neu festgelegt, um hiermit die Auslastung des Deutschlandfinales bei einer weiter wachsenden WRO etwas steuern zu können. Im Jahr 2017 galt X = 9.

Da die Football Category bisher an wenigen Standorten angeboten wurde, gab es bei der WRO 2017 eine feste Anzahl an Startplätzen für Teams von zwei Wettbewerben zum Deutschlandfinale.

Die Anzahl an Teams, die am Weltfinale der WRO teilnehmen dürfen, regelt sich über Qualifikationstabellen der internationalen WRO-Organisation. Dabei hängt es davon ab, wie viele Teams sich in den jeweiligen Wettbewerbskategorien bei uns angemeldet haben.

Basierend auf der internationalen Qualifikationstabelle durften wir bei der WRO 2017 13 Teams - 9 Teams in der Regular Category (3 pro Altersklasse), 3 Teams in der Open Category und 1 Team in der Football Category - zum Weltfinale schicken. Wir qualifizieren stets die maximal mögliche Zahl an Teams, die uns auf Basis dieser Tabelle in unseren Kategorien zur Verfügung steht.

Wenn wir Rückmeldungen zum Qualifikationsmodus erhalten, wird als neue Idee öfter die eines Lucky-Looser-Modus genannt (siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Lucky_Loser).

Wir machen uns in unserem Team regelmäßig Gedanken über die Vorschläge aus Feedback-Runden oder –Umfragen. Wir finden, dass ein Lucky-Loser im Sport (z.B. beim Skispringen) gut funktionieren kann, nicht aber für einen Roboterwettbewerb wie die WRO. Dies hat vor allem einen allgemeinen Grund und weitere spezielle Gründe in den Wettbewerbskategorien, die wir gerne erläutern möchten.

Allgemein:
Wenn bei der Vierschanzentournee beim Skispringen der Lucky-Looser-Modus zum Einsatz kommt, treten die Skispringer am gleichen Tag unter (weitgehend) gleichen Bedingungen an. Unsere WRO-Wettbewerbe finden im Zeitraum von Ende April bis Anfang Juni statt. Die Teams können daher einige Wochen Differenz in der Vorbereitungszeit haben, weswegen wir die Ergebnisse zwischen den Wettbewerb generell für nicht vergleichbar halten.

Spezielle Gründe für die Regular Category:
Bei einigen Wettbewerben arbeiten Teams zunächst in Teamräumen und fahren mit ihren Robotern dann auf einem anderen Wettbewerbstisch die offiziellen Läufe, bei anderen Wettbewerben üben die Teams die ganze Zeit auf einem Parcours.

An einem Wettbewerbstag entspricht dies der gleichen Chance für alle Teams, kann jedoch im Vergleich zwischen Wettbewerben (auch wenn Tische leicht unterschiedlich gebaut wurden) zu Unterschieden in der Übungsdauer und damit dem Ergebnis führen.

Außerdem erhalten Teams eine Überraschungsaufgabe, die sich von Wettbewerb zu Wettbewerb unterscheidet. Selbst wenn die Punktzahl der Überraschungsaufgabe nicht für den Lucky-Looser-Modus berücksichtigen würde, beeinflusst die Aufgabe die Teams direkt in der Arbeit und dem strategischen Vorgehen beim Wettbewerb und ist damit nicht über Wettbewerbe vergleichbar.

Spezielle Gründe in der Open Category:
Teams, Coaches und wir selbst verlangen von einer Jury bei einem Open Category-Wettbewerb eine gleichmäßige Bewertung der Teams.

Ein standardisierter Bewertungsbogen und ein Training der Jurymitglieder durch ein Jurymeeting vor dem Start der ersten Bewertungen helfen den Jurymitgliedern bei der Punktevergabe. Hierbei entwickelt die Jury an einem Wettbewerbstag ein gemeinsames Verständnis dafür, was gut oder nicht so gut ist bzw. was 3, 7 oder 10 Punkte auf dem Bewertungsbogen sein können.

Je nach Leistungsdichte der Teams bei einem Wettbewerb kann es sein, dass bei einem Wettbewerb ein Team mit 170 gewinnt, bei einem anderen Wettbewerb 5 Teams mehr als 170 Punkte haben und am Ende ein Team mit 195 Punkten gewinnt. Da sich die Leistungsdichte und vor allem die Jurymitglieder, mit ihren individuellen und subjektiven Einstellungen und Bewertungen, über Wettbewerbe hinweg unterscheiden, halten wir eine rechnerische Vergleichbarkeit in der Open Category ebenfalls für nicht durchführbar.

Abschließend können wir sagen, dass für uns eine Vielzahl an Gründen dagegen sprechen, einen Lucky-Loser Modus für die WRO einzuführen. Noch dazu ist es unser Ziel, dass noch mehr Teams als nur Erst- oder Zweitplatzierte tolle Punktzahlen und damit tolle Erfahrungen bei WRO-Wettbewerben machen können.

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