Die Projekte beginnen 2026 und sollen den Zugang zu Robotik und Programmierung verbreitern, neue Zielgruppen erreichen und junge Menschen frühzeitig mit technischen Berufsfeldern vertraut machen.
Projekt für mehr Mädchen in der Robotik
Ein Schwerpunkt liegt auf der gezielten Förderung von Mädchen zwischen 12 und 16 Jahren. Ziel ist es, mehr Schülerinnen für die Teilnahme an der World Robot Olympiad zu gewinnen. Der Anteil von Mädchen liegt derzeit bei rund 20 Prozent.
Über eine Projektlaufzeit von dreieinhalb Jahren sollen mindestens 450 Mädchen aktiv begleitet werden. Die Angebote orientieren sich an der WRO-Kategorie „Future Innovators“, in der Teams eigene Robotiklösungen zu gesellschaftlichen Fragestellungen entwickeln.
Geplant sind mehrtägige Auftaktveranstaltungen an vier Standorten in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, Mentoringprogramme über das Schuljahr hinweg sowie Einblicke in technische Berufsfelder. Ergänzt wird das Programm durch neue Lernmaterialien, die gemeinsam mit dem Cornelsen Verlag entwickelt werden. Eine begleitende Evaluation soll die Wirkung der Maßnahmen analysieren.
Unterstützt wird das Projekt von der
Dr. Hans Riegel-Stiftung, der
Gisela und Erwin Sick Stiftung sowie der
Heidehof Stiftung. Regionale Partner wie das
Schülerforschungszentrum Region Freiburg beteiligen sich an der Umsetzung der Veranstaltungen.
RoboCrafters 4.0: Robotik-Kurse und Einblicke in die regionale Wirtschaft
Mit dem Projekt „RoboCrafters 4.0“ baut der Verein erstmals ein umfassendes außerschulisches Kursangebot auf. Das Programm richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 aus Ense und der umliegenden Region.
In kostenlosen Kursen lernen die Jugendlichen Grundlagen der Robotik, Programmierung und Künstlichen Intelligenz. Dabei kommen moderne Robotiksysteme und projektorientierte Lernmethoden zum Einsatz. Unternehmen aus der Region beteiligen sich aktiv an dem Programm, etwa durch Betriebsbesichtigungen oder Einblicke in technische Arbeitsbereiche.
Das Projekt wird vom Verein TECHNIK BEGEISTERT e.V. koordiniert und gemeinsam mit regionalen Partnern umgesetzt. Dazu zählen unter anderem die
Gemeinde Ense, der Initativkreis Ense und die
Conrad-von-Ense-Schule. Darüber hinaus beteiligen sich lokale Unternehmen an dem Projekt.
Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Programms „
Pakt für Informatik 2.0“ durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und durch Mittel der Europäischen Union aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021–2027.